Menschenrechte sind nicht käuflich

Warum die WM in Katar auch bei uns zu einer neuen Politik führen muss

von Sebastian Sons

Das Sportereignis des Jahres – und die Menschenrechte stehen im Abseits

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar ist hochumstritten, begleitet von massiven Menschenrechtsverletzungen und von Beginn an geprägt von Gier und Korruption. All dies ist auch Symptom einer chronisch kranken Politik des Westens. Menschenrechte werden nicht vertreten, stattdessen regieren Kommerz und eine Politik des Wegduckens. Doch die WM ist auch eine Chance, unsere Verantwortung wiederzuentdecken. Wir brauchen eine klare Strategie, wie wir mit autoritären Regimen wie Katar umgehen wollen, denn die Golfstaaten können nicht mehr ignoriert werden. Dabei müssen wir wertebasierte und interessensgeleitete Politik vereinen – um endlich glaubwürdig zu agieren und Haltung zu beweisen.

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